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Erfolgreiche Pflegearbeit an der „Zeller Wiese“ Bericht
Angler räumen entlang ihres Pachtgewässers auf
Einmal mehr rückten die Zeller Angler nicht mit der Angelrute ans Wasser, um ein paar Forellen an den Fliegenhaken zu bekommen. Bei einem Arbeitseinsatz an den Zeller Pachtgewässern waren sie mit Rechen, Gabeln und Müllsäcken zur Stelle, um das Gewässer „in Schuss“ zu bringen.
Der Anglerverein Zell-Atzenbach e.V. ist Pächter der Wiese über eine Länge von knapp 8 Kilometern, vom Sportplatz an der Grendelkurve in Richtung Hausen bis zum Wühreloch. Seit 1983 hat der Verein die Bachpatenschaft übernommen und sorgt zweimal jährlich für die Säuberung dieses Teilstücks der Wiese und der Uferbereiche. Im Frühjahr werden hauptsächlich angeschwemmte Plastikabfälle entsorgt, während bei der herbstlichen „Wieseputzete“ aller Unrat gesammelt und entsorgt wird. Die Aktion vom Samstag 6. Oktober 2007 brachte allerdings einige Überraschungen.
Neben dem außergewöhnlichen Fund von vier Fahrrädern, den fast schon gewohnten Plastikabfällen und Verpackungsmaterialien fanden die Angler auch jede Menge anderer Abfälle wie zum Beispiel Baustellenmüll.
Es war ein hartes und für die zum Teil „zarten Bürohände“ ungewohntes Stück Arbeit, für die Fliegenfischer hieß es, ordentlich zu schwitzen. Das Resultat kann sich sehen lassen. Die gesäuberte Wiese bietet nun den Forellen wieder saubere Ufer und ein sauberes Bachbett. Der Dank der Vereinsleitung galt der 20köpfigen Arbeitsgruppe, die sich für den anstrengenden Einsatz zur Verfügung stellte.
Etwa sechs Kilometer entlang der Wiese konnten so vollständig gesäubert werden. „Das ist gut für die Fische in der Wiese“ meinte Hans Maier „aber auch gut für die Menschen, die sich an der Wiese erholen wollen“. Glücklicherweise wissen die Angler sich bei dieser Aktion nicht alleine. Walter Nothstein: „Wir sind der Stadt Zell sehr dankbar für die Unterstützung, denn sie stellt den Lastwagen zur Verfügung und übernimmt die Entsorgung der Abfälle“.
Nach der Putzete mussten neue Kräfte gesammelt werden. Die Anglermannschaft kehrte in Zells „Riegeler Stüble“ bei Franz und Adelheid ein und stärkte sich bei der Haus-Metzgete, die bei allen großen Beifall fand.
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