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Königsfischen 2011
Königshotspot >>>Königsfliege >>> Königsforelle>>> König
Dieses Jahr war das Königsfischen der Jahreskarteninhaber dank der zahlreichen Teilnehmer wieder mal ein voller Erfolg. Fünfzehn Fliegenfischer, darunter erfreulicherweise ein paar neue Gesichter, trafen sich am 25. Juni um 16 Uhr an der Zeller Vereinshütte oberhalb des Meilers Freiatzenbach. Nach der Begrüßung und Bekanntgabe der Bedingungen für das heutige Fischen machte sich jeder auf, um an seine "Lieblings-Strecke" oder seinen "Lieblings-Gumpen" zu kommen. Ich mach te mich etwas später ans Wasser, um allen die Gelegenheit zu geben, ihre Hotspots zu besetzen. Da ich schon vor ein paar Tagen die "Königsfliege", eine Fliege aus der Familie der Bachhaften auf den Haken gebunden hatte ,war ich überzeugt, dass ich dieses Jahr mit dieser Fliege den Königsfisch fangen würde. (Diese Fliege flatterte eben ein Paar Tage vorher auf meinen Terrassentisch und hielt für eine kurze Weile still, damit ich ein Foto von ihr schießen konnte). Um an meinen "Königs-Hotspot" zu gelangen und die Rute in Position zu bringen, musste ich wegen des etwas höheren Wasserstandes in die lange Wathose schlüpfen. Also Schnur durch die Ringe, die eigene "Bachhafte" anknüpfen und rein ins Wasser. Die ersten Würfe brachten schon zwei mittlere Forellen um die 33 cm. Super, die Bachhafte fängt! Aber wo steht mein Königsfisch? Also kurze Pause, etwas trinken, nachdenken...Wasser beobachten und wieder rein ins Wasser. Na ja das war's gewesen, dachte ich nach weiteren 50 Würfen und einigen Fehlbissen. War die "Bachhafte" doch nicht die Erfolgsfliege und Königsbringer? Das Wasser lief mir mittlerweile bei der zu langen Watweste in die Taschen, außerdem spürte ich im rechten Hosenbein Feuchtigkeit bis zum Knie aufsteigen. War da etwa ein Leck? Also bis 19 Uhr habe ich noch eine halbe Stunde...liebe Forellen lasst mich nicht im Stich, dachte ich und sah bei den im Wasser hängenden Weidenzweigen eine Bewegung und den kleinen Wasserring, der sich bildet, wenn eine größere Forelle vorsichtig nach Fliegen steigt. Das muss "SIE" sein, durchzuckte es mich... da wieder ein kleiner Ring...da geht doch noch was?. Bachhafte trocken blasen und ein Wurf dahin...Biss ...und ab ging die Post! Nach kurzem heftigen Drill lag eine Schönheit von Bachforelle, was schreibe ich, ein Modell einer Bachforelle, im Kescher...König!!! Raus ans Ufer, zitternd die Forelle versorgen und im Eiltempo zum Abwiegen. Die meisten Kollegen waren schon beim Abwiegen. Der Zeiger stand bei meiner Forelle bei 1250 Gramm still! Diese Schmuckstück musste einfach König sein. Gegen 19 Uhr trafen alle Teilnehmer nach und nach an der Vereinshütte ein, um sich bei Walters guten Grillwürsten zu stärken und um die Berichte über die sensationellen Fänge der letzten drei Stunden mit den Fischerkollegen auszutauschen.
Ich wurde tatsächlich Fischerkönig 2011 mit meiner herrlichen Bachforelle. Auf den nächsten Plätzen landeten Walter Müller mit drei Forellen Gesamtgewicht 1750 Gramm, davon wog eine Forelle 1025 Gramm. Thomas Sosnowski nahm mit einer fetten Regenbogen von 1200 Gramm den dritten Platz ein. Insgesamt wurden 15 schöne Forellen mit einem Gesamtgewicht von 6170 Gramm gefangen, macht ein Durchschnittsgewicht von 411 Gramm. Alles wunderschöne Bachforellen und einige Regenbogen.
In gemütlicher Runde saßen wir noch lange beisammen, um die eine oder andere Fischer-Story zu erzählen oder anzuhören.
Bericht Hans Maier Bilder Walter Nothstein
Bilder
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