|
Schwanenweiher von Schwimmkraut befreit.
Der Zeller Werkhof und der Anglerverein Zell "ernteten" circa fünf Kubikmeter von unbekanntem Schwimmkraut am Samstag, 23. Oktober, aus dem Schwanenweiher. Die beiden Mannschaften waren mit zehn Erwachsenen und vier Jugendlichen über drei Stunden mit dem Herausfischen des Krautes beschäftigt. Schwan Hansi hatte es in den letzten Jahren wohl nicht ganz leicht, ungehindert seine stolzen Runden auf dem Wasser zu ziehen.
Als das Kraut endlich entfernt und das Wasser weit genug abgesenkt war, kamen die ersten fetten Karpfen an die Oberfläche. Neben Bachforellen und Karauschen sind auch zwei fremde Kois zur Überraschung der Anglerjugend in den Keschern gelandet. Die beiden Kois sind wohl aus einem privaten Teich unerlaubterweise in den Weiher gesetzt worden.
Ohne den Einsatz der vier Jungs hätte die Aktion um einiges länger gedauert. Sie waren beim Fangen der Fische mit vollem Eifer dabei, ihre nassen Hosen und schlammverspritzten Pullis wurden von ihnen einfach ignoriert.
Beim Reinigen der Geräte im Himmelsbach fanden die Angler neben den beiden Feuerlöschern, die vor Tagen aus dem Pflegeheim gestohlen wurden, auch einen Geldbeutel ohne Geld, aber mit diversen Scheckkarten.
Nach getaner Arbeit spendierte der Werkhofleiter Rudi Debes frische Wurstweckle, Bier und Cola für die Helferclique. Die ehemalige Zeller Lehrerin Frau Frank brachte sogar einen Karton Hanuta und bedankte sich so bei den vier jungen Helfern für ihren Einsatz.
Die Fische werden im Weiher des Anglervereins so lange gehalten, bis der Schwanenweiher wieder mit Wasser gefüllt ist. Auch Schwan Hansi muss sich noch einige Tage gedulden bis er wieder - und dann in sauberem Wasser - schwimmen kann.
|