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Schöner Auftakt für die Fliegenfischer an der Zeller Wiese
Einen Auftakt nach Maß erlebten die Fliegenfischer des Anglervereins Zell-Atzenbach und des Partnervereins Rheinfelden. Zahlreiche schöne Bach- und Regenbogenforellen wurden am 1. April im Zeller Revier gefangen.
Über das Wetter brauchten sich die Fischer nicht zu beklagen. Hatte es in früheren Jahren oft gestürmt und geschneit oder es war bitter kalt, so hatte Petrus dieses Mal ein Einsehen mit seinen Jüngern.
Die ersten waren schon in der Morgendämmerung am Wasser, empfangen wurden sie noch von einem bedeckten Himmel und recht frostigen 6 Grad, doch ab der Mittagszeit lachte die Sonne in voller Frühlingsstärke - wohl auch über die schönen Fangerfolge!
Die kapitalste Forelle, eine Regenbogen, 48 cm lang und 1,3 kg schwer, fing Eugen Schäfer, begleitet von seiner Frau Rosemarie. Insgesamt fing er fünf wunderschöne Regenbogen, wobei alle die 40-cm-Marke leicht überschritten. „Ich fische seit 25 Jahren an der Zeller Wiese, aber dies war heute ein besonderer Tag“ freute sich der Fliegenfischer zusammen mit seiner Frau, die ihn bei allen seinen Fischertouren bei Wind und Wetter stets begleitet.
„Diese prächtigen Regenbogen habe ich mit meiner selbstgebundenen Spezialfliege, einer 14er Goldkopfnymphe gefangen.“
Bei einem der Drills ist Eugen „baden“ gegangen, was ihn aber nicht davon abhielt, patschnass von Kopf bis Fuß, weiter zu fischen, um dieses Extra-Erlebnis dann in der Mittagspause im Riegeler-Stüble den anwesenden Anglerkollegen zu schildern.
Einen schönen Fang verzeichnete auch Wolfgang Rotzinger aus Wehr mit einer 10er Goldkopfnymphe. Drei fette Bachforellen zwischen 30 und 38 cm mussten in der starken Strömung des Zulaufs „Kaiserstau“ dem Geschick von Wolfgang nachgeben und landeten sicher in seinem Kescher.
Eine Begegnung der besonderen Art hatte unser Neuling Jörg Blunschi aus Basel als er nach einem aufregenden Drill über mehrere Minuten eine „weit über 50 cm Forelle!“ an Petrus verloren hatte, weil sie sich selbst vom widerhakenlosen Streamer befreien konnte. Mit immer noch leicht erhöhter Pulsfrequenz, aber mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen, fuhr er am Nachmittag nach Hause.
 Seinem Fischerkollegen Daniel Engel waren an diesem ersten Tag weder Petrus noch seine Namensverwandten im Himmel hold. Er hatte zwar einige Bisse zu verzeichnen, musste aber den Wiesestrand ohne Fang verlassen. “Es war trotzdem ein sehr erholsamer und spannender Anglertag“ so Daniel „wenn man an so einem schönen Fluss die Leine aufs Wasser legen kann.
Thomasz Sosnoskwi berichtete, dass er nach dem guten Mittagessen im Riegeler-Stüble zwei große Regenbogen gefangen hat und zwei große Regenbogen während des Drills verloren hat, beide auch über 40 cm! Seine Spezialfliegen - ein giftgrüner Wooly-Bugger sowie ein handgemischter Streamer namens „Caffee-Olé“, Farbe wie eben diese Kaffeemischung (gekauft bei Brumann in Zürich), haben offensichtlich Thomasz´ Erfolg an diesem Tag ausgemacht.
Beobachtet hat er auch den Schlupf von einzelnen, wenigen großen Eintagsfliegen, hatte aber nach dem Umrüsten auf die „Trockene“ leider damit noch keinen Biss.
Insgesamt sind an diesem 1. April von den zehn anwesenden Fliegenfischern etliche einheimische Bach- und Regenbogenforellen mit Fliege, Streamer und Nymphen überlistet worden.
Besonders gefreut hat die Petrijünger, dass sie saubere Gewässerränder entlang der Bachstrecke vorfanden. Dies dank der vorausgegangenen „Plastikaktion“ vom 29. März, an der sich 28 Fliegenfischer beteiligten, auch vier Anglersöhne halfen kräftig mit.
Bei dieser Umweltaktion wurden 38 Säcke mit Plastikabfällen von den Uferbereichen und Bäumen „gepflückt“ und in Säcke verstaut.
Dankenswerterweise wird dieser Plastikmüll von der Stadt Zell entsorgt.
Ich selbst habe diesen Tag mit Wurfübungen und interessanten Gesprächen mit den Anglerkollegen verbracht.
Ein wunderschöner Tag mit Fangerfolgen und freudigen Erwartungen auf die soeben begonnene Saison ging zu Ende
Mit den besten Grüßen, Hans Maier
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